SOZIALWERK BIELEFELD FREIHERR VOM STEIN E.V.

Menschenliebe, Toleranz und Brüderlichkeit sind für die Brüder der Loge Freiherr vom Stein nicht allein ideelle Werte. Um sie in die Tat umzusetzen, gründeten sieben Brüder am 30. Juni 1969 das Sozialwerk Bielefeld Freiherr vom Stein e.V.. Ziel war es, den Studierenden der neuen Universität Bielefeld zu preiswertem Wohnraum zu verhelfen. Das Sozialwerk erwarb einen Bauernhof an der Westerfeldstraße 164a mit zunächst 14, später dann 30 Zimmern. Es wurde, damals einmalig in Deutschland, in studentischer Selbstverwaltung geführt.

Anfang der 80er Jahre bot die Stadt Bielefeld dem Sozialwerk das im Stadtzentrum gelegene frühere Fabrikgebäude der Firma Ostmann an der Hans-Bisegger-Straße 7 zum Kauf an. 1981 wurde der heute denkmalgeschützte sogenannte Ostmann-Turm zum Studentenwohnheim umgebaut. Auf vier Etagen entstanden 65 möblierte Appartments von 18 bis 36 qm Größe mit Etagenküchen und Gemeinschaftsräumen. Das Haus wird durch einen Bruder Freimaurer verwaltet. Das Studentenwohnheim vermietet seine Zimmer grundsätzlich an alle Studierenden - die Zugehörigkeit zu einer Loge ist in keiner Weise Bedingung.

SOZIALWERK BIELEFELDER FREIMAURER

Um auch den anderen Bielefelder Logen, insbesondere der Schwesterloge Armin zur deutschen Treue, die Beteiligung am Sozialwerk zu ermöglichen, wurde dieses 1994 in Sozialwerk Bielefelder Freimaurer umbenannt.

Das Sozialwerk vergibt außerdem Promotionsstipendien an besonders befähigte Studentinnen und Studenten und ist auch in anderer Weise humanitär tätig. So wird seit 2004 der Bielefelder Frauen-Notruf unterstützt, um die Beratung und Betreuung osteuropäischer Migrantinnen in Notlagen zu sichern.